Blog zur politischen Kunst, Kunstpolitik, Politik in der Kunst, Kunst versus Politik.
Ich schreie nicht, ich rufe. Auf, anstatt der Fußballtore in der Neuen Galerie eine Ausstellung im H2 zu veranstalten, die internationale Gegenwartskunst nach Augsburg holt und die Augsburger von ihren Selbstbespiegelungen befreit. Keine Stadt in Bayern ist so weltoffen, dass sie sich die komplette Abschottung gegen alles, das nicht in der Stadt selbst entstanden ist, leisten könnte. Dem Bundesland ist nicht damit geholfen, dass es nicht mehr über seine Grenzen schaut. Wer soll die Bauern Bayerns finanzieren? Ein Bundesland, das eingebildet auf dem angemessenen Größenanteil der Bundesländer herumhackt, aber die europäischen Investitionen unter den Tisch fallen lässt. Eine Stadt, die in der einzigen städtischen Galerie ihren Fußballverein abfeiert und mit Kalenderfotos mit pseudotechnischer Raffinesse und etwas Verfallsromantik für das Damenprogramm noch den Kunstbegriff der Gegenwart versimpelt. So etwas lässt sich nur ein Publikum gefallen, das seit Jahren nur noch das Schweigen der Lämmer in der Augsburger Gegenwartskunst beobachten kann. Der Leiter der Neuen Galerie ist zum Glück nicht der Kurator dieser Ausstellung. Mal die persönliche Meinung von mir als Politician: Gebt dem echten Hausherrn der Neuen Galerie (und des H2) endlich mal Geld, damit er wieder etwas Erfrischendes veranstalten kann. - Und nicht dieses Hick-Hack zwischen Depression und Populismus die Institutionen für's Zeitgenössische zerstört.
Lest dazu auch mal ARTYS Beitrag auf www.arts-on.com:
JA, und seht euch das an:
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Toru Fujita gefällt das.
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Schreibe einen Kommentar ...Selbst die hiesige Hausherrin verfällt projektbezogen dem Frauenfußball. <br />
- In dem Kasten findet Ihr meinen Kommentar.
- Und hier die Videos, die ich schnell mal bei Facebook aufgenommen habe. Der Videokommentar hier - im Prinzip das
- gleiche - funktioniert noch nicht richtig.
Macht ja nix:
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